Jahr für Jahr begeistert die TurnGala des Schwäbischen und Badischen Turnerbunds die Zuschauer. Internationale Sportler, Artisten und Künstler präsentieren eine Show aus Turnen, Gymnastik und Sport. Die Turngala tourt durch verschiedenste Städte und wie es die Tradition vorsieht, wird die Gala an jedem Standort von einer jeweiligen örtlichen Kindergruppe miteröffnet.

Vor 15 Jahren, war der TSV Dietenheim zuletzt mit einer Kindergruppe Teil der Turngala. Der Übungsleiter Dominik Guter, welcher damals noch als Kind an der Aufführung mitwirkte, erinnert sich noch genau an die pinkfarbenen Tshirts die es damals als „Geschenk“ gab. Auch seine Schwester Lisa erinnert sich an die vielen Zuschauer und das tolle Gefühl. „Das wollten wir unseren Kindern auch gerne ermöglichen“, sagt sie und freute sich deshalb sehr als der Turngau Ulm auf sie zukam und fragte, ob der TSV Dietenheim Interesse an der Aufführung hätte. Es folgten aufregende Wochen der Planung und des Trainings. Parallel zur Vereinseigenen Turngala wurde nun an einem zweiten Tanz für die Turngala des schwäbischen und badischen Turnerbundes trainiert. Dies verlangte extra Motivation und Disziplin für die zusätzlichen Trainingsstunden die anfielen. Am vierten Januar war es dann soweit. Der TSV Dietenheim reiste mit 36 Kindern und einigen Übungsleitern nach Neu-Ulm in die Ratiopharm Arena. Voller Vorfreude und Aufregung wurde noch ein letztes Mal in der großen Halle geübt. Ein letztes Mal wurde an Einzelheiten gefeilscht und die Sitzplätze der Eltern ausgecheckt und probegesessen.

Nach der Probe, vor dem Auftritt gab es die obligatorischen Pommes und T-shirts. Dieses Jahr in weiß. Mit der Orangefarbenen Aufschrift „Kaleidoskop“. Denn dies ist das Motto der Turngala 2017/2018. Die Halle füllte sich schnell und der Auftritt der Kinder stand kurz bevor. Souverän tanzten sie den einstudierten Tanz, zeigten Turnübungen auf Bänken und am Barren und brachten die Zuschauer zum Klatschen und Jubeln. Unterstützt wurde die Aufführung durch eine Barrenübung der bekannten Turnomi Johanna Quaas, welche mit ihren 92 Jahren noch spektakuläre Übungen zeigte.

Glücklich über den gelungenen Auftritt fuhren die Kinder am Ende der Gala mit ihren Eltern wieder nach Hause. „Wenn wir das nächste Mal auftreten dürfen“, sagt Emilia „bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Vielleicht nicht als Kind, aber dann halt als Übungsleiter“.Gala2-2017.jpgGala-2017.jpgGala3-2017.jpg

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